So lerne ich!
Das Projekt So lerne ich!

Ein Ökosystem, damit Kinder Mathe wirklich verstehen.

Langfristig baue ich mit So lerne ich! ein Ökosystem aus drei Bausteinen: ein spielerisches Diagnose-Tool, das zeigt, wie ein Kind denkt, Lernpakete zum Entdecken und Üben und eine Jahresbegleitung durch das Schuljahr. Damit jedes Kind erlebt: Lernen macht Spaß, und gerade in Mathe kann es gelingen.

  • Ohne Tests
  • Ohne Druck
  • Mit ganz viel Neugier
Das So-lerne-ich-Maskottchen: ein neugieriger Waldgeist mit lila Blätterhut, Buch und Wanderstab

Kleine Fragen.
Große Entdeckungen!

Warum es So lerne ich! braucht

Viele Kinder verlieren den Zugang zur Mathematik

Und mit ihm oft das Vertrauen in sich selbst. Aus „Ich kann kein Mathe“ wird schnell „Ich bin nicht gut genug“.

1 von 4

Grundschulkindern in Deutschland erreicht die Mindestanforderungen in Mathematik nicht.

Quelle: TIMSS 2023
1 von 3

Neuntklässler:innen verfehlt den Mathe-Mindeststandard für den Mittleren Schulabschluss.

Quelle: IQB-Bildungstrend 2024
> 50 %

aller Nachhilfestunden entfallen auf Mathe – oft „mehr vom Gleichen“ statt eines neuen Zugangs.

Quelle: Bertelsmann Stiftung

Das liegt nicht an den Kindern oder ihrer Intelligenz – sondern an der Lücke zwischen dem, wie sie denken, und der Art, wie Schule funktioniert.

Das Langzeitziel

Drei Bausteine, ein Ökosystem

So lerne ich! soll mehr werden als ein einzelnes Spiel: ein Zusammenspiel, das Kinder durch das ganze Schuljahr begleitet und Eltern zeigt, wie sie helfen können.

1. Das Diagnose-Tool

Ein interaktives Spiel, bei dem sichtbar wird, wie ein Kind denkt, was es schon sicher kann und wo noch ein Baustein fehlt. Ohne Test, ohne Note.

2. Lernpakete

Pakete zu einzelnen Themen, mit denen ein Kind Schwierigkeiten hat. Keine klassischen Arbeitsblätter, sondern die Methode entdecken, spielerisch anwenden und üben.

3. Jahresbegleitung

Etwa alle sechs Wochen, jeweils vor den Ferien, kommt neues Material. Es wiederholt und festigt, was in der Schule gerade dran war, und bereitet vor, was als Nächstes kommt.

Das erste Spiel, „Überlebst du in den Karpaten?“, ist der Anfang: Es zeigt, wie sich Mathe anfühlen kann, wenn niemand an Schule denkt. Zum Spiel →

Warum eine Jahresbegleitung?

Im Herbst den Boden bereiten, damit im Frühling die Saat aufgeht

Manchen Kindern hilft es sehr, wenn sie ein gewisses Vorwissen haben, bevor ein Thema im Unterricht drankommt. Nicht, um der Lehrkraft etwas vorwegzunehmen, sondern weil in der Schule sehr viel gleichzeitig passiert.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten als Erwachsene mit 28 anderen Erwachsenen in einem recht kleinen Raum arbeiten, und jemand gibt Ihnen dazu immer wieder Anweisungen, die alle befolgen müssen. Für manche Kinder ist es sehr schwer, diese Reize zu filtern.

Manche Kinder erreicht man nicht, wenn eine Lehrkraft vor der ganzen Klasse steht. Sie brauchen es in kleinerem Rahmen erklärt: von Mitschüler:innen, von den Eltern oder in einer Art Nachhilfe-Situation. Genau dafür ist das Material der Jahresbegleitung gedacht.

Wie man im Herbst den Boden vorbereitet, damit man im Frühling gut säen kann.
Baustein 1: das Diagnose-Tool

Spielen. Entdecken. Gemeinsam weitergehen.

Ein Escape-Room-Abenteuer in unbekanntem mathematischem Gelände – so fühlt sich nichts nach Schule an, und keine Mathe-Angst wird geweckt. Das ist das nächste große Spiel, an dem ich arbeite.

Das Maskottchen untersucht mit einer Lupe einen Marienkäfer

Das Kind spielt

Ein Rätselabenteuer voller Aufgaben, Codes und Entdeckungen. Ihr Kind merkt kaum, dass es gerade Mathe macht.

Das Maskottchen liegt nachdenklich über einem Buch, eine Gedankenblase zeigt 2×4=?

Denkwege werden sichtbar

Aus dem Spiel entsteht ein Lernprofil: Wie geht Ihr Kind an Aufgaben heran? Was weiß es schon, wo fehlt noch ein Baustein?

Das Maskottchen stapelt lachend Zahlenwürfel 1, 2, 3

Sie bekommen konkrete Ideen

Empfehlungen in Alltagssprache, die Sie ab morgen umsetzen können – plus ein passendes Lernpaket für das aktuelle Thema.

Ich schaue nicht nur, ob etwas stimmt – sondern wie gedacht wurde.

Das Maskottchen liest in einem türkisen Buch
Das Lernprofil des Diagnose-Tools

Vier Blickwinkel auf das Lernen Ihres Kindes

Andere Programme passen an, wie schwer die Aufgaben sind. So lerne ich! passt den Zugang an.

Vorwissen & Lücken

Welche Bausteine sitzen schon sicher – und welcher fehlt, damit das Neue hält?

Denkweise

Lernt Ihr Kind eher über Handeln, Bilder oder Symbole? Wie verarbeitet es Zusammenhänge?

Lernautonomie

Wie viel traut es sich allein zu? Wann braucht es Begleitung, wann Freiraum?

Passung

Welche Schwierigkeit, welches Tempo und wie viel Komplexität fühlen sich gerade richtig an?

Für wen

Für Eltern, die verstehen wollen.
Für Pädagog:innen, die begleiten.

Für Eltern

Schluss mit Streit, Stress und Frust bei den Hausaufgaben. Statt noch mehr Arbeitsblättern bekommen Sie einen neuen Blick auf Ihr Kind.

  • Ein Profil: So lernt Ihr Kind.
  • Konkrete Tipps in Alltagssprache – ohne Fachchinesisch
  • Lernpakete, die genau zum aktuellen Schulthema passen, und eine Jahresbegleitung vor den Ferien
  • Eine Alternative zu teurer Nachhilfe oder Lerntherapie

Für Lehrkräfte & Lernbegleiter:innen

Sie haben das diagnostische Gespür – aber selten die Zeit, für jedes Kind passende Zugänge zusammenzustellen.

  • Schnelle, spielerische Einblicke statt aufwendiger Tests
  • Differenzierungsideen für Schwierigkeit, Tempo und Methode
  • Später auch als Lizenz für Schulen und Einrichtungen
  • Eine Brücke zwischen Schule und Elternhaus
So könnte eine Empfehlung aussehen:
„Ihre Tochter brennt für Freundschaften und Beziehungen? Dann sagen Sie nicht ‚Minus mal Minus ist Plus‘. Sagen Sie: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“
Unser kleiner Begleiter

Ein neugieriger Waldgeist, der Fragen liebt

Er entdeckt Muster, stellt Fragen und verwandelt Mathe gemeinsam mit den Kindern in ein Abenteuer voller Staunen und Zuversicht.

Neugierig

Jede Frage ist ein Anfang.

Freundlich

Fehler sind willkommen.

Nachdenklich

Es gibt viele Wege zum Ziel.

Verspielt

Lernen darf leicht sein.

Mutig

Schritt für Schritt nach oben.

Unser Weg

Schritt für Schritt zum Ökosystem

So lerne ich! wächst in kleinen, durchdachten Schritten – und mit dem Feedback echter Familien.

  1. 1 Herbst 2026 · jetzt

    Das erste Spiel erscheint

    „Überlebst du in den Karpaten?“ kommt auf Deutsch heraus, dazu weitere Spielmodi per QR-Code. Gespräche mit Eltern und Händler:innen.

  2. 2 Winter 2026/27

    Design & Aufgaben

    Pädagogisches Fundament, Aufgabenbank, die Denkwege sichtbar macht, und das Format des Lernprofils.

  3. 3 Frühjahr 2027

    Prototyp & Testfamilien

    Erste Version für die Klassen 2–4, getestet mit echten Familien – vielleicht ja mit Ihrer?

  4. 4 Sommer 2027

    Launch

    Das Spiel-Kit mit Lernprofil erscheint – danach wachsen Lernpakete, die Jahresbegleitung sowie weitere Altersstufen und Themen dazu.

Digitale Spiele

Mehr aus dem Projekt

Neben dem Kartenspiel gibt es zwei digitale Spiele. In Rumänien sind sie schon im Einsatz, die deutschen Fassungen sind in Vorbereitung.

In Rumänien im EinsatzDeutsch: in Vorbereitung

Casiopeia 38

Schiffe versenken trifft Rechenübung: Wer richtig rechnet, findet die Flotte.

ab 7 Jahren
In Rumänien im EinsatzDeutsch: in Vorbereitung

Tic-Tac-Toe

Tic-Tac-Toe mit Rechenaufgaben – Thema, Niveau und Spielfeld wählen, ausdrucken, losspielen.

Grundschule bis Oberstufe
Wer baut mit?

Gemeinsam für Kinder, die an sich glauben

So lerne ich! ist (noch) eine Ein-Frau-Show. Ich freue mich über Menschen, die ein Stück mitgehen.

Familien

Testfamilie werden

Den Prototyp zu Hause ausprobieren und ehrlich sagen, was funktioniert.

Schule

Lehrkräfte & Schulen

Feedback geben, mitentwickeln oder das Spiel in der Klasse erproben.

Wissen

Didaktik & Forschung

Fachlicher Austausch mit Hochschulen und Mathe-Didaktiker:innen.

Team

Marketing & Technik

Unterstützung bei Reichweite, Vertrieb und der digitalen Umsetzung.

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